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Leadership-Programm für Frauen: Ein Step-by-Step Guide 

CoachHub · 17 March 2025 · 5 min read

Es tut sich etwas in den Führungsetagen: Der Anteil weiblicher Führungskräfte in Deutschlands größten Unternehmen hat erstmals die 25 %-Marke überschritten. Laut einer Studie von Russell Reynolds Associates stieg der Frauenanteil in Führungspositionen von 13,3 % im Jahr 2020 auf 25,4 % im Jahr 2025. Dieser Fortschritt zeigt, dass Unternehmen zunehmend den Wert von Diversität in der Führung erkennen. Aber es scheint einen Haken zu geben:

Mehr Frauen in Führung – dank “Glass Cliff”?

Forschungen haben gezeigt, dass Frauen in Führungspositionen oft stärker unter Beobachtung stehen und ihre Leistungen kritischer bewertet werden. Ein Beispiel hierfür ist das Phänomen der “Glass Cliff”, bei dem Frauen häufiger in Führungsrollen während Krisenzeiten berufen werden, was das Risiko des Scheiterns erhöht. Um sicherzustellen, dass Frauen in Führungspositionen erfolgreich sind und die positive Entwicklung weiblicher Führung anhält, eignet sich maßgeschneiderte Unterstützung in Form von Female-Leadership-Programmen.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie in Ihrem Unternehmen ein solches Programm effektiv gestalten können, sodass Frauen nicht nur leichter aufsteigen, sondern sich auch langfristig in Top-Positionen halten. Eine praxisnahe Anleitung für Unternehmen und HR-Verantwortliche.​

Die Bausteine eines erfolgreichen Programms

Ein Leadership-Programm für Frauen ist mehr als eine Reihe von Workshops – es ist eine strategische Initiative, die gezielt auf Führungsrollen vorbereitet und strukturelle Hürden abbaut. Damit es erfolgreich wird, müssen Unternehmen klare Ziele definieren, die richtigen Stakeholder einbinden und praxisnahe Inhalte anbieten.

Stakeholder: Wer sollte ins Boot geholt werden?

Die Geschäftsführung und das C-Level müssen von Anfang an involviert sein, um das Programm als strategische Priorität zu verankern. HR und Talent-Development-Teams treiben die Umsetzung, während Diversity & Inclusion-Expertinnen wertvolle Impulse für die Gestaltung eines inklusiven Programms geben. Erfahrene Führungskräfte, sowohl Frauen als auch Männer als Allies, sollten als Mentorinnen und Mentoren eingebunden werden.

Auch die Kommunikationsabteilung spielt eine Schlüsselrolle, um das Programm sichtbar zu machen. Eine Kick-off-Runde mit allen Beteiligten hilft, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen und sichert das Commitment für die Umsetzung.

Ziele: Was soll das Programm bewirken?

Jedes Unternehmen verfolgt mit einem Female Leadership Programm ein anderes Ziel. Einige wollen mehr Frauen in Führungspositionen bringen, andere möchten weibliche Talente gezielt auf den nächsten Karriereschritt vorbereiten oder verhindern, dass gut ausgebildete Frauen das Unternehmen verlassen. Damit das Programm Wirkung zeigt, muss von Anfang an feststehen, was genau erreicht werden soll.

Messbare KPIs helfen, den Erfolg zu überprüfen. Wer beispielsweise das Ziel setzt, innerhalb von zwei Jahren 30 % mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, sollte tracken, wie viele Teilnehmerinnen nach dem Programm befördert werden. Auch die Fluktuation ist ein guter Indikator: Wenn Frauen überdurchschnittlich häufig das Unternehmen verlassen, kann ein effektives Leadership-Programm gegensteuern.

Inhalte: Um was geht es konkret?

Ein Female Leadership Programm braucht mehr als allgemeine Management-Trainings. Frauen sollten gezielt auf Herausforderungen vorbereitet werden, die in vielen Unternehmen noch immer Realität sind: Wie setze ich mich in einer männerdominierten Runde durch? Wie mache ich meine Leistung sichtbar? Und wie verhandle ich ein Gehalt auf Augenhöhe?

Mentoring ist einer der wirkungsvollsten Ansätze, um Frauen in ihrer Führungsentwicklung zu unterstützen. Unternehmen können interne Tandems aus erfahrenen und aufstrebenden Führungskräften bilden oder externe Coaches einbinden. Eine digitale Coaching-Plattform wie CoachHub kann diese Entwicklung durch flexible, individualisierte Sessions ergänzen.

Bias-Trainings helfen, unbewusste Vorurteile abzubauen, während Female Leadership Circles Frauen gezielt vernetzen. Themen wie Verhandlungsstrategien, Positionierung in Meetings oder der Umgang mit Widerständen sollten fester Bestandteil sein.

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Step-by-Step Guide zur Implementierung

Ein Female Leadership Programm entfaltet nur dann Wirkung, wenn es strategisch geplant und sauber umgesetzt wird. Damit das Programm echten Mehrwert bietet, sind fünf Schritte entscheidend.

Bedarfsanalyse und Zieldefinition: Wo steht das Unternehmen?

Jedes Unternehmen hat eine andere Ausgangslage. Bevor das Programm startet, sollte eine Analyse klären, welche Herausforderungen im Unternehmen bestehen. Gibt es eine geringe Anzahl an Frauen in der Führungsebene? Haben Frauen weniger Zugang zu Mentoring? Oder verlassen talentierte Frauen das Unternehmen vor dem nächsten Karriereschritt?

Das richtige Format wählen: Was passt zur Unternehmenskultur?

Ein Female Leadership Programm kann verschiedene Formen annehmen. Während einige Unternehmen auf intensives 1:1-Mentoring setzen, bieten andere strukturierte Gruppen-Coachings oder mehrmonatige Development-Programme an. Wichtig ist, das Format an die Unternehmensgröße und -kultur anzupassen.

Tipp: Hybrid-Modelle sind besonders effektiv: Sie sorgen für Flexibilität und ermöglichen eine höhere Teilnahmequote – auch für Frauen mit hohem Workload oder familiären Verpflichtungen.

Führungskräfte und Coaches einbinden: Wer begleitet das Programm?

Ein Programm kann nur dann erfolgreich sein, wenn es von erfahrenen Führungskräften getragen wird. Das bedeutet nicht nur, dass weibliche Führungskräfte als Mentorinnen zur Verfügung stehen sollten – auch Männer in Führungspositionen spielen eine wichtige Rolle als Allies.

Externe Coaches bringen zusätzlich frische Perspektiven ins Programm. Digitale Coaching-Plattformen wie CoachHub bieten flexible Möglichkeiten, um individuelle Coachings in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Messbare Erfolgskriterien definieren: Wie wird der Impact sichtbar?

Ein Programm ist nur dann nachhaltig, wenn der Erfolg überprüft werden kann. Unternehmen sollten von Anfang an festlegen, welche Kennzahlen sie messen wollen. Dazu gehören:

  • Der Anteil weiblicher Führungskräfte vor und nach dem Programm
  • Karrierefortschritte der Teilnehmerinnen
  • Feedback aus internen Befragungen zur Wahrnehmung von Frauen in Führungsrollen

Langfristige Skalierung: Wie bleibt das Programm nachhaltig?

Ein einmaliges Programm reicht nicht aus – wirkungsvolle Maßnahmen müssen langfristig in die Unternehmenskultur integriert werden. Unternehmen können dies durch regelmäßige Updates, neue Kohorten und eine Verknüpfung mit bestehenden Talententwicklungsprogrammen sicherstellen.

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Entwicklung weiblicher Führung durch Coaching

Ein Leadership-Programm für Frauen steht und fällt mit der Qualität der Begleitung. Mentoring und interne Netzwerke sind wertvoll – doch individuelles Coaching hilft Frauen, sich gezielt als Führungskraft zu positionieren. Unternehmen, die hier einen skalierbaren Ansatz suchen, können auf digitale Coaching-Plattformen wie CoachHub setzen.

Das Women in Leadership Program von CoachHub begleitet Frauen dabei, ihren individuellen Führungsstil zu entwickeln und sich langfristig zu behaupten. Statt klassischer Leadership-Trainings setzt das Programm auf wissenschaftlich fundiertes Coaching, das Führungskompetenzen mit persönlicher Entwicklung kombiniert. Durch digitale 1:1-Coachings kann das Programm weltweit eingesetzt werden – ideal für mittelständische und internationale Unternehmen, die ihren weiblichen Talenten flexible Unterstützung bieten möchten.

Fazit: Frauen in Führung bringen – und dort halten

Ein erfolgreiches Female Leadership Programm ist mehr als eine Initiative – es ist eine Investition in die Zukunft des Unternehmens. Entscheidend sind klare Ziele, gezielte Förderung und eine Unternehmenskultur, die Frauen in Führung unterstützt. Mentoring, Coaching und Netzwerk-Formate helfen, Talente zu stärken und strukturelle Hürden abzubauen – damit Frauen beim nächsten Boardmeeting nicht nur zuhören, sondern auch entscheiden.

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